Mönchsgemeinschaft

Die Mönchsgemeinschaft ist eine heilige Gefolgschaft gottgeweihter Männer. Der heilige Mönchsvater und Kirchenvater Basileios der Große (328 - 379 n. Chr.) rühmt in seinen Beschreibungen des Mönchtums die Liebe und Eintracht, die unter den Gottgeweihten herrscht, die so groß ist, dass die Mönchsgemeinschaft wie ein einziger Leib, oder vielmehr wie ein Geist in vielen Leibern lebt und handelt.

Diese Liebe und Einmütigkeit gründet nicht im Fleisch, sondern im Geist (vgl. Röm. VIII 9-11). Sie wird möglich, indem der Einzelne seinen Egoismus überwindet, im heiligen Gehorsam dem Altvater wie Christus folgt und sich ganz in die Liebe Gottes gibt (vgl. Joh. XV 1-17; 1. Joh. II 7-11; IV 7-21). Keiner sucht das Seine; jeder dient dem Ganzen und sucht dem Bruder Gutes zu erweisen.

Um in dieses Leben hineinzuwachsen muss man früh beginnen. Wer genug Liebe und Mut dazu hat, kann zunächst für eine Probezeit von etwa 3 ½ Monaten im Kloster mitleben. Wenn es gut ist, wird er ins Noviziat aufgenommen, das ungefähr 2 - 3 Jahre dauert.

Glied der Mönchsgemeinschaft wird man aber erst durch die „Metanie“, einem internen gegenseitigen Treuegelöbnis, dem dann die Mönchsweihe folgt.

Das heilige S’chima kommt über Altvater Johannes vom heiligen Berg Athos. Die Linie der Altväter lässt sich auch historisch über Jahrhunderte zurückverfolgen.