Geschichte

Das heilige Dreifaltigkeitskloster ist von Altvater Johannes gegründet und in den folgenden Jahren gemeinsam mit den ersten Mönchen aus eigenen Mitteln und mit eigenen Händen erbaut worden. Inzwischen wird das Heiligtum von einer zweiten Generation von Mönchen getragen.

Vater Johannes war in den frühen 70-er Jahren des vorigen Jahrhunderts während des Studiums in Berlin mit der Orthodoxie in Berührung gekommen. Er wurde Mönch auf dem Heiligen Berg Athos und empfing dort 1984 die höchste Mönchsweihe (das große S’chima).

Mit dem Segen seines Altvaters nahm er 1985 in einer provisorischen Klosterwohnung im damaligen Westberlin mit zwei Mitbrüdern das Chorgebet auf und bereitete die Klostergründung vor. Das Leben pendelte einige Jahre zwischen Athos und Berlin. Ungeahnte Schwierigkeiten waren zu überwinden. Aber durch die Gnade und den Segen der heiligen Dreifaltigkeit, den Beistand der allheiligen Mutter Gottes Maria und der Heiligen Väter geschah auch manches Wunder.

Im Jahr der Einheit 1990 kauften die Mönche das Gelände in Buchhagen und begannen mit dem Bau des deutschen orthodoxen Heiligtumes ...

Geländevermessung Frühjahr 1990 Wegebau 1990
Bauarbeiten 1990 Bauarbeiten 1992
Wintermorgen im Januar 1994
Sn. E. Metropolit Symeon bei der Klosterweihe
1994

Im August 1994 wurde das Kloster von Seiner Eminenz Symeon, dem Metropoliten von West- und Mitteleuropa als deutsche orthodoxe Abtei im Verbund des bulgarischen Patriarchates geweiht.

Während der nächsten 2 Jahre wurde die Krypta der Klosterkirche erbaut und 1996 ebenfalls geweiht, als Tempel der Göttlichen Weisheit.

1999 bis 2002 wurden der Michaelsturm und die nördliche Klostermauer mit dem Marienturm errichtet.

2004 bis 2009 wurde der Weihwasserbrunnen gebaut und der Eingangsbereich neu gestaltet.

Das Kloster ist aus der Region nicht mehr wegzudenken. Die Menschen in der Umgebung schätzen die Mönche und freuen sich, wenn sie sie sehen.